Rohveganer Käsekuchen mit Himbeeren

Mein Papa hatte natürlich auch in diesem Jahr Geburtstag und wünschte sich von mir einen Kuchen. Dieser sollte vorallem lecker sein, aber gern auch gluten- und zuckerfrei.

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Da ich außerdem streike, wenn ich bei glutenfreien Kuchenrezepten etwas von acht Eiern lese, habe ich mich für diesen rohveganen (das heißt, er wird auch nicht gebacken) Käsekuchen mit Himbeeren entschieden.

Das Rezept habe ich wie so oft aus dem Internet und zwar von dem Blog Oh wie yummi , allerdings habe ich das Rezept nicht 1:1 übernommen, sondern die Mengenangaben ein bisschen modifiziert.

Außerdem würde ich euch dieses Rezept nicht empfehlen, wenn ihr keinen Hochleistungsmixer besitzt. Normale Standmixer fangen nämlich bereits beim bloßen Anblick von Nüssen lautes Geheule an, in welches ihr einstimmen werdet, wenn der Mixer anschließend kaputt und der Kuchen trotzdem nicht fertig ist.
Ich spreche aus Erfahrung. Nachdem unser Mixer die Cashewmasse nicht fein genug gemixt hatte, hat meine Mama ihren Pürierstab zur Hilfe genommen und der ist jetzt einigermaßen hinüber. (Sorry Mama!)

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Des Weiteren benötigt ihr für diesen Kuchen etwas Platz im Gefrierschrank. Ein Nacht darin bewirkt nämlich wahre Wunder, was die Stabilität angeht. Macht es aber bitte nicht wie ich und kommt in die Verlegenheit euren Gästen eine Eistorte anzubieten, weil ihr dem Kuchen nicht genug Zeit zum Auftauen gegeben habt. Ich hatte allerdings auch nicht mit unserem Gefrierschrank gerechnet, der ein nicht besonders heimliches Doppelleben als Antarktis führt und alles bei -22°C so festfriert, dass es selbst nach 24 Stunden Stromausfall nicht auftaut.

Rohveganer Käsekuchen mit Himbeeren
Das braucht ihr (für eine 18er Springform):
Boden
100 g Mandeln (einige Stunden in Wasser eingeweicht)
80 g Datteln

Füllung
400 g Cashewkerne (einige Stunden in Wasser eingeweicht
4 EL Kokosöl
4 EL Agavendicksaft
1 Prise Salz
200 g Himbeeren (davon 100 g für den Fruchtspiegel oben auf dem Kuchen)

So geht’s:
Boden
1. Einweichwasser der Mandeln abgießen, Mandeln und Datteln nicht zu fein pürieren
2. diese Masse in die Springform füllen und gleichmäßig am Boden andrücken
Füllung
3. Einweichwasser der Cashewkerne abgießen, Cashewkerne, Kokosöl, Agavendicksaft, Salz und die Hälfte der Himbeeren (100 g) im Mixer sehr fein pürieren
4. Füllung in die Springform gießen und glattstreichen
5. restliche Himbeeren pürieren und als Fruchtspiegel oben auf dem Kuchen verteilen
6. einige Stunden einfrieren
7. zum Verzehr RECHTZEITIG auftauen, mit einem Messer aus der Form lösen
8. schmeckt auch als Eistorte super

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Der Kuchen hat sehr gut geschmeckt, der Boden ist durch die Datteln fast ein wenig zu süß und man schmeckt den nussigen Charakter der Cashewkerne angenehm aus der Füllung heraus.

Ein Hoch auf mein Hirn, dass sich unwichtige Dinge am besten merken kann und diesen kompletten Text abgespeichert hat, der dank des schrottigen Internets in meinem Heimatdorf irgendwo in den unendlichen Weiten zwischen Sendemast und Zuhause verweht ist. Ich auf 180 in Rekordgeschwindkeit als ich gemerkt habe, dass der Vorgängertext weg ist, erneut abgetippt in eben dieser Rekordgeschwindigkeit.

 

Zuckersüße 4quadratmeter-Grüße

Elisabeth

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